Schönfärber oder Klassenfeind? Die westdeutsche DDR-Forschung vor 1989 - a podcast by Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

from 2006-03-28T19:00

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Nach der Wiedervereinigung wurde der westdeutschen DDR-Forschung nicht nur Versagen vorgeworfen, weil sie den Zusammenbruch der SED-Diktatur nicht vorhergesehen habe. Polemisch war auch von Schönfärberei die Rede. Die DDR-Forschung habe sich zumindest partiell zum Helfershelfer der Diktatur gemacht. Andere konstatierten nüchtern, dass die Grundlinien der DDR-Entwicklung vor 1989 auch ohne Archivzugang bereits recht präzise beschrieben worden seien. Die Gründung des Mannheimer Arbeitsbereiches DDR-Geschichte vor 25 Jahren, am 1. April 1981, ist Anlass, die Leistungen und Defizite der westdeutschen DDR-Forschung bis 1989 mit größerer Distanz zu erörtern, als dies Anfang der neunziger Jahre möglich war. Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des rbb inforadio gemeinsam mit und in der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und und für Europa. Es diskutierten: Prof. Dr. Sigrid Meuschel, Jens Hüttmann, Prof. Dr. Eckhard Jesse, Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber. Moderation: Alfred Eichhorn, rbb Inforadio

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